Wir und die Anderen

Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg gestaltete zusammen mit der Fachstelle Migration und Integration des Landkreises einen Tag zum Thema „Wir und die Anderen“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Facetten des Rassismus“ des Förderkreises Synagoge in Vöhl e.V.

Mitmach-Aktion, Markt der Möglichkeiten, Podiumsdiskussion, Musik und mehr. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Facetten des Rassismus“ boten wir gemeinsam mit der Fachstelle Migration und Integration ein vielfältiges Programm rund um das Thema „Wir und die anderen“

Am spannendsten war wohl die Podiumsdiskussion rund um die Frage „Ist Integration in Waldeck-Frankenberg gelungen?“ mit verschiedenen Vertreter*innen von beteiligten Institutionen, Behörden, ehrenamtlichen Betreuenden und natürlich Geflüchteten. Neben verschiedenen Gelingensfaktoren und Stolpersteinen, wurden auch konkrete Forderungen geäußert. Z.B. sollte es Interkulturelle Beauftragte in den einzelnen Gemeinden geben sowie mehr Transparenz und Struktur im gesamten Asylverfahren. Um Integration zu vereinfachen, wurde der Zuzug von Familienmitglieder, eine Senkung von sprachlichen Anforderungen (insbesondere bei Prüfungen) und mehr Begegnungsmöglichkeiten für Menschen gefordert.

Die Frage „Ist Integration in Waldeck-Frankenberg gelungen? Gelingensfaktoren und Stolpersteine“ wurde kontrovers diskutiert. Von links: Karl-Heinz Bastet (ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreueur), Latif Alhomsi (Integrationsbeauftragter Waldeck-Frankenberg), …. (geflohen aus Syrien), Ursula Müller (Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg), Kilian Emde (Fachdienstleiter Ausländerwesen Waldeck-Frankenberg)

Auch der Begriff der „Integration“ wurde in Frage gestellt und die Teilnehmenden fanden Konsens darin, dass Integration von allen Seiten passieren muss, nicht nur von den Menschen, die neu in die deutsche Gesellschaft dazukommen.

Nach der Podumsdiskussion wurde ein kurzes Theaterstück von Jugendlichen der Katholischen Kirche Korbach gezeigt, in welchem durch viel emotionaler Sprachgewandtheit die Flucht einer Familie nacherzählt wurde.

Die Jugendlichen der Katholischen Kirche Korbach führten das Stück „Sarahs Flucht“ auf, welches sie innerhalb von 72-Stunden erarbeitet hatten.

Das Dilan Ensemble aus Kassel und unsere Mitmach-Aktion „Flagge zeigen für Toleranz“ rundeten die Veranstaltung musikalisch und kreativ ab.

Musiker des Dilan Ensembel spielten traditionelle Musik aus dem Iran

In Vöhl konnten die Besucher und Besucherinnen der Veranstaltung „Wir und die anderen“ Flaggen für Toleranz gestalten

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